Zenjob F R Richtig Gute Texte

Hinweise für den perfekten ersten eindruck

Die frhneuhochdeutsche Zeit brachte die Entwicklung von Handel und Industrie, die strmische Reformation und die politischen Kmpfe des Bauernkrieges, die Ausbreitung der deutschen Sprache auf immer neue Sphren des gesellschaftlichen Lebens, der Wissenschaft und Kunst. Das alles rief bedeutende Wandlungen im Wortschatz der werdenden deutschen Literatursprache hervor.

Aus dem Latein sind auch die Monatsbezeichnungen entlehnt. Durch Lehnbersetzungen entstanden die Namen der Wochentage (die Siebentagewoche wurde von den Germanen im III-V Jh. unter griechischen und rmischen Einflu eingefhrt): lat. Martium - ahd. marzeo, merzo "Mrz", lat. Maius - ahd. meio "Mai", lat. Augustus - ahd. augusto "August", lat. dies Solis - ahd. sunnntag "Sonntag", lat. dies Lunac - ahd. manatag "Montag".

Mit der Entwicklung der Geschftssprache beginnt die Entwicklung der terminologischen Lexik und der Berufslexik, z. B. urkunde, brief "Dokument", rat "Rat", burger "Brger", rihten, urteilen "richten", arzat "Arzt", antwerker "Handwerker", beker "Bcker", gartner "Grtner", goldschmiede "Goldschmied"

Ein beliebtes Wortbildungsmittel ist in allen altgermanischen Sprachen auch die Zusammensetzung, z. B. erd - biba "Erdbeben", beta - hs "Bethaus", "Kirche", gast - hs "Gasthaus", mitti - tag "Mitttag", himil - richi "Himmelreich".

In der mhd. Zeit bereichert sich der Wortschatz nicht nur durch Entlehnungen aus anderen Sprachen, in erster Linie aus dem Franzsischen, sondern auch durch Bedeutungsentwicklung der terminologischen Lexik und der Berufslexik, z. B. afr. tornei - ahd. turnei "Turnier", aventure "Abenteuer".

Der deutsche Wortschatz bereicherte sich einerseits durch zahlreiche Entlehnungen, andererseits durch Wortbildung. Die meisten Entlehnungen der vor - und ahd. Zeit sind aus der lateinischer Sprache z. B.: